Online Casinos ohne Sperrdatei in der Schweiz

Aktuell für Oktober 2026
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Rechtliche Voraussetzungen, Identitätsprüfung und Spielerschutz bei Online-Angeboten ohne vermeintliche Sperrdatei.

Geschlossener Laptop auf einem Tisch in einem Schweizer Café bei Abenddämmerung

Was die Schweizer Spielsperre bei Online-Casinos tatsächlich bedeutet

Eine Schweizer Spielsperre ist keine Einstellung für ein einzelnes Benutzerkonto und auch keine freiwillige Präferenz, die nur bei einem bestimmten Casino gilt. Sie ist ein landesweit wirksamer Ausschluss vom Geldspiel in konzessionierten Spielbanken. Das betrifft sowohl stationäre Casinos als auch bewilligte Online-Angebote. Entscheidend ist deshalb nicht, bei welchem Anbieter du dein Konto führst, sondern ob du in der zentralen Sperrdatei erfasst bist.

Was die Sperrdatei praktisch bewirkt

Bei der Anmeldung muss ein lizenziertes Online-Casino die zentrale Sperrdatei abfragen. Dasselbe Prinzip gilt beim Eintritt in eine landbasierte Spielbank. Ergibt die Prüfung, dass eine Spielsperre besteht, darf das Casino den Zugang zum Spiel nicht freigeben. Ein Wechsel von einem Online-Angebot zu einem anderen ändert an diesem Ergebnis nichts.

Die Sperre wirkt übergreifend:

Damit unterscheidet sich die nationale Spielsperre von einer rein technischen Kontosperre. Eine Kontosperre kann sich auf ein einzelnes Konto oder eine interne Entscheidung eines Betreibers beziehen. Die nationale Sperrdatei wird dagegen von den konzessionierten Spielbanken gemeinsam berücksichtigt. Ein neues Konto bei einem anderen bewilligten Online-Casino hebt den Ausschluss daher nicht auf.

Diese Übersicht hilft bei der Einordnung von Online-Casinos ohne Sperrdatei in der Schweiz 2026. Berücksichtigt wird dabei die jeweils angegebene ESBK-Lizenz beziehungsweise Konzessionserweiterung.

1. 7Melons.ch

Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Grand Casino Bern 7Melons.ch verfügt über eine ESBK-Konzessionserweiterung des Grand Casino Bern und ist damit in diesem Überblick entsprechend lizenziert.

2. SwissCasinos.ch

Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Casino Zürichsee AG (Pfäffikon) SwissCasinos.ch ist mit einer ESBK-Konzessionserweiterung der Casino Zürichsee AG in Pfäffikon aufgeführt.

3. Pasino.ch

Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Nr. 2023-B-14-E, Casino du Lac Meyrin Pasino.ch ist durch die ESBK-Konzessionserweiterung Nr. 2023-B-14-E des Casino du Lac Meyrin gekennzeichnet.

4. Admiral.ch

Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Casinò Mendrisio Admiral.ch verfügt über eine ESBK-Konzessionserweiterung des Casinò Mendrisio.

5. Swiss4Win.ch

Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Casinò Lugano Swiss4Win.ch ist mit einer ESBK-Konzessionserweiterung des Casinò Lugano gelistet.

6. MyCasino.ch

Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Grand Casino Luzern MyCasino.ch verfügt über eine ESBK-Konzessionserweiterung des Grand Casino Luzern.

7. Jackpots.ch

Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Grand Casino Baden Jackpots.ch ist durch eine ESBK-Konzessionserweiterung des Grand Casino Baden ausgewiesen.

8. CasiNeo.ch

Lizenz: ESBK — Online-Konzession Nr. 2023-B-10-E, Casinò Locarno CasiNeo.ch verfügt über die ESBK-Online-Konzession Nr. 2023-B-10-E des Casinò Locarno.

9. Casino777.ch

Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Casino Davos Casino777.ch ist mit einer ESBK-Konzessionserweiterung des Casino Davos aufgeführt.

10. StarVegas.ch

Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Casino Interlaken StarVegas.ch verfügt über eine ESBK-Konzessionserweiterung des Casino Interlaken.

Seit dem 7. Januar 2025 erstreckt sich die Wirkung der schweizerischen Spielsperre auch auf Liechtenstein. Die Sperre ist somit nicht auf das Schweizer Staatsgebiet im engeren Sinn beschränkt, wenn es um die davon erfassten konzessionierten Spielbanken geht. Wer nach einer Sperre auf ein liechtensteinisches Angebot ausweicht, um die Wirkung des Eintrags zu umgehen, erreicht dadurch keine rechtmässige Freigabe.

Warum «ohne OASIS» nicht der passende Schweizer Prüfpunkt ist

Die Bezeichnung OASIS stammt aus einem anderen regulatorischen Zusammenhang. Für die Schweiz ist bei konzessionierten Spielbanken die zentrale schweizerische Sperrdatei massgeblich. Die häufig verwendete Formulierung „Casino ohne OASIS-Sperrdatei“ kann deshalb zu einer falschen Vorstellung führen: Sie klingt, als müsse nur geprüft werden, ob ein bestimmtes System technisch eingebunden ist.

Für dich ist die entscheidende Frage eine andere: Unterliegt das Angebot der Schweizer Spielbankenregelung und wird die nationale Spielsperre bei der Anmeldung berücksichtigt? Bei einem bewilligten Schweizer Online-Casino gehört diese Abfrage zum vorgeschriebenen Ablauf. Ein Angebot, das eine gesperrte Person trotzdem spielen lässt, ist dadurch nicht automatisch eine zulässige Alternative. Ebenso wenig wird eine ausländische Plattform allein deshalb zu einem Schweizer Casino, weil sie die schweizerische Sperrdatei nicht abfragt.

Der Begriff „Online-Casino ohne OASIS-Sperrdatei“ beschreibt daher keine besondere Schweizer Lizenzklasse. Er bezeichnet höchstens die Erwartung, dass ein Anbieter einen bestimmten Sperrmechanismus nicht verwendet. Daraus folgt weder eine Aufhebung deiner Spielsperre noch eine Aussage über die Zulässigkeit des Angebots. Die Sperrdatei und die rechtliche Bewilligung sind zwei getrennte Fragen, die nicht miteinander verwechselt werden dürfen.

Zahlungen im Online-Casino: Methoden in der Schweiz

Selbstsperre und nationale Spielsperre

Lizenzierte Casinos müssen Selbstsperren anbieten und Spielerlimits einhalten. Eine Selbstsperre ist ein von dir ausgelöster Schutzmechanismus. Sie soll verhindern, dass du weiter am Spiel teilnimmst, wenn du dein Spielverhalten begrenzen oder vollständig unterbrechen möchtest. Sobald daraus eine nationale Spielsperre wirksam wird, gilt sie nicht nur in dem Konto, über das du den Antrag gestellt hast.

Die technische Umsetzung kann für dich unsichtbar bleiben. Beim Einloggen oder bei der Kontoeröffnung erhält das Casino das Ergebnis der Sperrdatei-Abfrage. Du musst deshalb nicht bei jedem Anbieter dieselbe Sperre einzeln beantragen. Umgekehrt kannst du den Eintrag nicht durch mehrere neue Registrierungen umgehen. Das System ist gerade darauf ausgelegt, den Ausschluss anbieterübergreifend zu prüfen.

Wichtig ist auch die Abgrenzung zu einem selbst gesetzten Einzahlungslimit, Verlustlimit oder Session-Limit. Solche Einstellungen begrenzen bestimmte Aspekte des Spielens. Eine nationale Spielsperre geht weiter: Sie verhindert die Teilnahme an konzessionierten Spielbanken insgesamt. Ein Limit ist daher kein Ersatz für eine Spielsperre, und eine Spielsperre ist keine gewöhnliche Kontoeinstellung.

Eintrag, Dauer und frühestmögliche Freigabe

Eine nationale Spielsperre bleibt nicht dadurch bestehen, dass du lediglich das Online-Konto schliesst. Die Kontoschliessung beendet die Geschäftsbeziehung mit einem Anbieter; sie entfernt den Eintrag in der zentralen Sperrdatei nicht. Auch ein Wechsel zu einer landbasierten Spielbank führt nicht zu einem neuen Prüfstatus. Dort wird dieselbe übergreifende Wirkung relevant.

Zuständigkeit ESBK

Sperrfrist (Mindestdauer) 3 Monate

Währung CHF (Schweizer Franken)

Identifikation KYC-Prozess (erforderlich)

Eine Freigabe ist frühestens drei Monate nach dem Eintrag möglich. Diese Frist bedeutet nicht, dass die Sperre danach automatisch endet. Sie markiert lediglich den frühestmöglichen Zeitpunkt, ab dem ein Antrag auf Aufhebung geprüft werden kann. Bis zur tatsächlichen Freigabe bleibt der Ausschluss bestehen.

Für die Aufhebung musst du dich an die Spielbank wenden, über die der entsprechende Antrag läuft. Die ESBK kann gesperrte Spieler nicht selbst entsperren. Sie ist die zuständige Aufsichtsbehörde für die Einhaltung der Regeln, übernimmt aber nicht die Rolle der Spielbank bei deinem individuellen Aufhebungsantrag. Deshalb ist es nicht zielführend, eine Freigabe direkt bei der ESBK zu verlangen.

Der korrekte Ablauf lässt sich so zusammenfassen:

  1. Prüfe, wann der Eintrag erfolgt ist.
  2. Warte den frühestmöglichen Zeitraum von drei Monaten ab.
  3. Stelle den Antrag auf Aufhebung bei der zuständigen Spielbank.
  4. Warte die Prüfung und die tatsächliche Freigabe ab.
  5. Nutze ein konzessioniertes Angebot erst dann wieder, wenn die Sperre aufgehoben wurde.

Der Antrag allein erlaubt noch kein Spiel. Entscheidend ist, ob die Sperrdatei tatsächlich aktualisiert und der Ausschluss beendet wurde. Ein nicht mehr gewünschter Eintrag verschwindet also nicht automatisch durch eine Nachricht, die du an irgendeinen Casino-Kundendienst sendest.

Was beim Versuch der Umgehung passiert

Ein Casino ohne abgefragte Sperrdatei kann attraktiv erscheinen, wenn du nur die technische Hürde betrachtest. Diese Betrachtung lässt jedoch den rechtlichen und praktischen Zusammenhang ausser Acht. Die Umgehung einer Spielsperre über eine nicht bewilligte Plattform beseitigt den Eintrag nicht. Sie verhindert auch nicht, dass du bei einem konzessionierten Schweizer Online-Casino oder in einer landbasierten Spielbank weiterhin als gesperrt erkannt wirst.

DNS-Blockaden zu umgehen, ändert die Legalität eines Angebots nicht. Eine technische Erreichbarkeit ist kein Nachweis dafür, dass du dort rechtmässig spielen darfst. Gleiches gilt für eine ausländische Lizenz: Eine Lizenz aus Malta oder Curaçao ersetzt keine Schweizer Bewilligung. Wer trotz Spielsperre auf ein solches Angebot ausweicht, erhält somit keine offizielle Freigabe, sondern umgeht lediglich eine technische oder organisatorische Zugangskontrolle.

Das Spielen bei nicht bewilligten Anbietern erfolgt auf eigene Gefahr. Dabei greift der Schweizer Verbraucherschutz nicht. Für dich bedeutet das insbesondere, dass die Schutzmechanismen konzessionierter Spielbanken nicht als selbstverständlich vorausgesetzt werden können. Die zentrale Sperrdatei ist bei einem solchen Anbieter möglicherweise nicht Bestandteil des Anmeldeprozesses; daraus entsteht aber kein sicherer oder regulierter Weg zurück ins Spiel.

Online-Casinos ohne Schufa-Auskunft in der Schweiz

Unterstützung, wenn die Sperre mit Spielproblemen zusammenhängt

Eine Spielsperre ist ein Schutzinstrument, kein Hindernis, das du technisch überwinden solltest. Wenn der Wunsch nach einem „Online-Casino ohne OASIS-Sperrdatei“ daraus entsteht, dass du trotz bestehender Sperre weiterspielen möchtest, ist eine unabhängige Unterstützung sinnvoller als die Suche nach einem anderen Zugang.

Die SOS-Spielsucht-Hotline ist unter 0800 040 080 rund um die Uhr kostenlos und anonym erreichbar. Dort kannst du deine Situation besprechen, ohne zuerst ein neues Konto zu eröffnen oder einem Anbieter persönliche Zahlungsdaten zu übermitteln. Die Hotline ersetzt nicht das Verfahren bei der Spielbank, bietet aber eine direkte Anlaufstelle, wenn die Sperre mit Kontrollverlust oder wiederkehrendem Spieldruck verbunden ist.

Für die technische Einordnung bleibt der Kern einfach: Eine Schweizer Spielsperre gilt anbieterübergreifend bei konzessionierten Online- und landbasierten Spielbanken. Die zentrale Sperrdatei wird bei der Anmeldung abgefragt. Eine Aufhebung ist frühestens drei Monate nach dem Eintrag möglich und muss über die Spielbank beantragt werden; die ESBK kann gesperrte Spieler nicht selbst entsperren. Technische Ausweichwege, DNS-Block-Umgehungen oder ausländische Plattformen ändern daran nichts.

Wichtige Erkenntnisse

  • Eine Schweizer Spielsperre gilt anbieterübergreifend für alle konzessionierten Online- und Landcasinos.
  • Eine Aufhebung der Sperre ist frühestens drei Monate nach dem Eintrag möglich.
  • Technische Umgehungen wie DNS-Blockaden ändern nichts an der rechtlichen Lage oder dem Sperrstatus.
  • Ein legales Schweizer Online-Casino erfordert zwingend eine Bewilligung der ESBK.

Online-Casinos ohne Sperrdatei in der Schweiz: Legalität vor dem Spielen prüfen

Die Formulierung „Online-Casinos ohne Sperrdatei“ ist für den Schweizer Markt rechtlich missverständlich. Sie bezeichnet kein besonderes Lizenzmodell und schafft keinen rechtsfreien Zugang zu Glücksspielen. Entscheidend ist nicht, ob ein Anbieter eine Spielsperre technisch umgeht oder eine andere Datenbank verwendet. Entscheidend ist, ob das Online-Casino über die erforderliche Schweizer Bewilligung verfügt und die Vorgaben der Eidgenössischen Spielbankenkommission (ESBK) einhält.

Für die Beurteilung im Jahr 2026 gilt daher eine klare Reihenfolge: Zuerst prüfst du die Zuständigkeit und die Bewilligung des Angebots. Erst danach ist die Frage relevant, wie eine Spielsperre im jeweiligen System umgesetzt wird. Ein Anbieter ohne Schweizer Bewilligung wird durch die Bezeichnung „ohne Sperrdatei“ nicht legal.

Welche Behörde für Online-Casinos zuständig ist

Für Online-Casinospiele ist allein die ESBK zuständig. Sie vergibt die entsprechenden Lizenzen und überwacht, ob die Betreiber die geltenden Regeln einhalten. Die Gespa hat eine andere Aufgabe: Sie reguliert Lotterien und Sportwetten. Eine Gespa-Bewilligung ersetzt deshalb keine ESBK-Bewilligung für Roulette, Spielautomaten, Live-Casino oder andere Online-Casinospiele.

Casino Spiele kostenlos ohne Anmeldung in der Schweiz

Diese Abgrenzung ist wichtig, weil Anbieter ihre Angebote teilweise unter verschiedenen Produktkategorien darstellen. Ein Online-Casino wird dadurch nicht zu einem Lotterie- oder Sportwettenangebot, dass auf derselben Website weitere Spiele verfügbar sind. Für das Casinospiel zählt die Zuständigkeit der ESBK.

Eine Schweizer Online-Casinokonzession ist außerdem nicht von einem beliebigen Unternehmen erhältlich. Sie ist an ein bestehendes Schweizer landbasiertes Spielbankenhaus gebunden. Für den digitalen Betrieb gibt es keine eigenständige Online-Lizenz, die unabhängig von einer stationären Spielbank beantragt werden könnte. Erforderlich sind vielmehr eine Konzessionserweiterung der bestehenden Spielbank-Konzession und eine ESBK-Spiele-Bewilligung.

Was du auf der Website kontrollierst

Ein bewilligtes Angebot muss seine regulatorische Grundlage nachvollziehbar darstellen. Für die Prüfung solltest du nicht bei Werbeaussagen, Bonusbeschreibungen oder Spielauswahl stehen bleiben. Maßgeblich sind die Betreiberangaben und der Eintrag in der offiziellen ESBK-Liste.

Achte insbesondere auf folgende Punkte:

Die Konzessionsnummer der Eidgenössischen Spielbankenkommission muss auf der Website angegeben werden. Häufig findest du sie im Fußbereich. Das allein genügt jedoch nicht als Beweis. Eine Nummer kann falsch, unvollständig oder einem anderen Unternehmen zugeordnet sein. Deshalb sollte der Betreiber zusätzlich in der öffentlich einsehbaren amtlichen Aufstellung der ESBK erscheinen.

Vergleiche die Angaben der Website mit dem amtlichen Eintrag sorgfältig. Der Name des Betreibers muss zur offiziellen Aufstellung passen. Auch die Organisation, Adresse und Registrierungsnummer dürfen nicht nur in einer Werbeanzeige oder einem nicht überprüfbaren Dokument auftauchen. Fehlen diese Angaben oder lassen sie sich nicht eindeutig zuordnen, ist das Angebot nicht ausreichend verifiziert.

Warum eine ausländische Lizenz nicht genügt

Viele internationale Anbieter verweisen auf eine Lizenz aus Malta, Curaçao oder einem anderen Staat. Eine solche Lizenz kann im Herkunftsland des Betreibers eine Bedeutung haben. Für das Angebot eines Online-Casinos in der Schweiz ersetzt sie jedoch keine Schweizer Bewilligung.

Für die rechtliche Beurteilung in der Schweiz brauchst du eine ESBK-Lizenz beziehungsweise die erforderliche Schweizer Konzessionserweiterung mit ESBK-Spiele-Bewilligung. Eine ausländische Lizenz ist keine ESBK-Lizenz. Deshalb gelten ausländische Anbieter ohne Schweizer Bewilligung in der Schweiz als illegal.

Richtig handeln
  • Prüfe die ESBK-Konzessionsnummer auf der Website.
  • Vergleiche die Betreiberdaten mit der offiziellen ESBK-Liste.
  • Nutze nur eigene Bank- oder PostFinance-Konten für Auszahlungen.
Falsch handeln
  • Verlasse dich auf ausländische Lizenzen (z. B. Malta oder Curaçao).
  • Versuche, Sperren durch DNS-Blockaden oder andere technische Wege zu umgehen.
  • Nutze Zahlungskonten, die nicht auf deinen Namen lauten.

Das gilt auch dann, wenn die Website professionell gestaltet ist, bekannte Spiele anbietet oder in einem anderen Land beaufsichtigt wird. Ebenso ändert eine Schweizer Sprache, eine Preisangabe in Schweizer Franken oder eine auf die Schweiz ausgerichtete Werbung nichts am fehlenden Bewilligungsstatus. Entscheidend bleibt die schweizerische Zulassung.

Technische Erreichbarkeit ist kein Rechtsnachweis

Nicht bewilligte ausländische Anbieter werden in der Schweiz technisch gesperrt. Ein DNS-Block ist dabei eine technische Zugangssperre. Wenn eine Website nicht erreichbar ist, darfst du daraus nicht automatisch auf einen Fehler des Browsers oder des eigenen Anschlusses schließen.

Wichtig ist vor allem: Die Umgehung eines DNS-Blocks verändert die Legalität des Angebots nicht. Auch ein alternativer technischer Zugang macht aus einem nicht bewilligten Anbieter kein Schweizer Online-Casino. Deshalb solltest du keine DNS-Sperren umgehen, um anschließend bei einem Anbieter ohne ESBK-Lizenz zu spielen.

Die technische Verfügbarkeit ist außerdem kein zuverlässiges Qualitätsmerkmal. Eine Seite kann vorübergehend erreichbar sein, obwohl der Anbieter keine Schweizer Bewilligung besitzt. Umgekehrt kann ein bewilligtes Angebot aus technischen Gründen zeitweise nicht verfügbar sein. Für die rechtliche Prüfung zählt daher nicht der bloße Zugang, sondern der nachweisbare Status bei der zuständigen Behörde.

Online-Casino ohne Ausweis in der Schweiz

Welche Folgen das Spielen bei einem nicht bewilligten Anbieter hat

Das schweizerische Recht unterscheidet zwischen der Verantwortung des Anbieters und der Situation der spielenden Person. Betreiber, die Online-Casinospiele ohne die erforderliche Schweizer Bewilligung anbieten, handeln illegal. Für dich als Spieler bedeutet die Nutzung eines nicht bewilligten Angebots jedoch nicht automatisch eine strafrechtliche Verfolgung.

Das ist keine Empfehlung zur Nutzung. Bei einem nicht bewilligten Anbieter spielst du auf eigenes Risiko. Der Schweizer Verbraucherschutz ist ausgeschlossen. Wenn es zu Problemen mit dem Konto, dem Spielguthaben, einer Auszahlung oder einer Streitigkeit über die Spielregeln kommt, kannst du dich nicht auf denselben Schutz verlassen wie bei einem bewilligten Schweizer Casino.

Auch die Behandlung von Gewinnen unterscheidet sich. Gewinne bei nicht bewilligten Offshore-Anbietern sind ab dem ersten Franken voll steuerpflichtig. Außerdem können Gewinne in einem Strafverfahren beschlagnahmt werden. Dass Spieler nicht strafrechtlich verfolgt werden, bedeutet daher nicht, dass die Nutzung ohne rechtliche oder finanzielle Folgen bleibt.

Hohes Risiko Das Spielen bei nicht bewilligten Offshore-Anbietern erfolgt auf eigenes Risiko, da der Schweizer Verbraucherschutz nicht greift und Gewinne steuerpflichtig oder sogar beschlagnahmbar sein können.

Bei einem bewilligten Schweizer Angebot stehen dagegen ein identifizierbarer Betreiber, die Aufsicht durch die ESBK und die vorgeschriebenen Regeln im Mittelpunkt. Die Bewilligung ist kein Versprechen auf einen Gewinn. Sie zeigt aber, dass der Anbieter in das Schweizer Kontrollsystem eingebunden ist und seine Tätigkeit nicht allein auf eine ausländische Registrierung stützt.

Eine praktische Prüfung vor der Registrierung

Vor dem Spielen kannst du die rechtliche Einordnung in einer festen Reihenfolge vornehmen:

  1. Spielart bestimmen: Handelt es sich um Online-Casinospiele oder um Lotterien beziehungsweise Sportwetten? Für Casinospiele ist die ESBK zuständig.
  2. Betreiber identifizieren: Suche Organisation, Adresse und Registrierungsnummer des Unternehmens.
  3. ESBK-Konzessionsnummer prüfen: Sie muss auf der Website angegeben sein, häufig im Fußbereich.
  4. Amtlichen Eintrag abgleichen: Kontrolliere, ob der Betreiber in der offiziellen ESBK-Liste erscheint.
  5. Konzessionsstruktur nachvollziehen: Prüfe, ob eine bestehende Schweizer landbasierte Spielbank und eine Konzessionserweiterung erkennbar sind.
  6. Ausländische Lizenz richtig einordnen: Eine Lizenz aus Malta oder Curaçao ersetzt keine ESBK-Bewilligung.
  7. Technische Sperren nicht umgehen: Ein DNS-Block bleibt rechtlich relevant, auch wenn der Zugang technisch möglich gemacht wird.
  8. Schutzumfang berücksichtigen: Bei einem nicht bewilligten Anbieter entfällt der Schweizer Verbraucherschutz.

Diese Prüfung ist von der persönlichen Spielsperre zu unterscheiden. Die Frage, ob ein Anbieter legal in der Schweiz tätig sein darf, betrifft den Betreiber und seine Bewilligung. Die Sperrdatei betrifft den Zugang gesperrter Personen zu konzessionierten Spielbanken. Beides darf nicht miteinander verwechselt werden. Ein Casino ohne nachweisbare ESBK-Bewilligung ist kein zulässiger Ersatz für ein bewilligtes Angebot, nur weil es eine Sperrdatei nicht in der erwarteten Weise behandelt.

Für die Suche nach „online casinos ohne sperrdatei schweiz 2026“ ist deshalb die wichtigste Information nicht eine Liste angeblich sperrfreier Anbieter. Prüfe stattdessen, ob das konkrete Online-Casino in der offiziellen ESBK-Liste steht, eine Schweizer Bewilligung nachweisen kann und den Betreiber transparent ausweist. Fehlt dieser Nachweis, handelt es sich nicht um ein reguläres Schweizer Online-Casino, sondern um ein nicht bewilligtes Online-Spiel mit entsprechenden Risiken.

Casino ohne Sperrdatei: Identitätsprüfung, Konto und Zahlungsablauf

Ein Schweizer Online-Casino ohne Eintrag in einer Spielsperrdatei ist nicht mit anonymem Spielen gleichzusetzen. Bei einem bewilligten Angebot wird vor der Nutzung ein persönliches Spielerkonto eingerichtet. Dabei muss der Betreiber feststellen, wer das Konto eröffnet, wo die Person ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt hat und ob die Angaben mit den späteren Zahlungsdaten übereinstimmen. Der technische Ablauf besteht deshalb aus mehreren getrennten Prüfungen: Kontoeröffnung, KYC-Prozess, Einzahlung, Spielkonto und Auszahlung.

Bestes Casino ohne Konto in der Schweiz

Die Bezeichnung „ohne Sperrdatei“ beschreibt höchstens den Status einer Person im zentralen Register. Sie sagt nichts darüber aus, ob ein Konto ohne Identitätsprüfung eröffnet werden kann. Bei einem legalen Schweizer Online-Casino ist die Identifikation ein fester Bestandteil des Registrierungsprozesses.

Kontoeröffnung und KYC-Prozess

Bei der Registrierung legst du zunächst ein persönliches Konto an. Das Casino prüft dabei in erster Linie deine Identität und nicht deine Kreditwürdigkeit. Diese Unterscheidung ist wichtig: Der KYC-Prozess (Know Your Customer) soll die Person hinter dem Konto eindeutig feststellen. Er ist keine Bonitätsprüfung und bewertet nicht, ob du einen Kredit erhalten würdest.

Die Angaben im Konto müssen daher zu deiner tatsächlichen Identität passen. Ein Konto für eine andere Person zu eröffnen oder fremde Daten zu verwenden, passt nicht zu diesem Prüfverfahren. Auch ein Zahlungsmittel, das auf einen anderen Namen lautet, erzeugt einen Widerspruch zwischen Kontoinhaber und Zahler. Dieser Widerspruch kann dazu führen, dass der Betreiber weitere Nachweise verlangt oder eine Transaktion nicht ausführt.

Ablauf der Aufhebung Schritt 1: Frist prüfen Stelle fest, wann dein Eintrag in der Sperrdatei erfolgt ist, und warte die Mindestfrist von drei Monaten ab.

Schritt 2: Antrag stellen Wende dich direkt an die zuständige Spielbank, um den Antrag auf Aufhebung einzureichen; die ESBK kann dies nicht direkt tun.

Schritt 3: Prüfung abwarten Warre die Prüfung durch die Spielbank und die tatsächliche Aktualisierung der Sperrdatei ab.

Schritt 4: Wiederaufnahme Nutze konzessionierte Angebote erst dann wieder, wenn die Sperre offiziell aufgehoben wurde.

Eine Kreditkartenzahlung kann zusätzlich eine interne Prüfung durch den Kartenanbieter auslösen. Diese Prüfung stammt dann vom Kartenanbieter und nicht vom Casino. Sie ist deshalb nicht mit dem KYC-Prozess des Betreibers zu verwechseln. Das Casino prüft die Identität des Spielers; der Kartenanbieter kann seinerseits die Zahlung nach eigenen internen Regeln prüfen.

Der Ausdruck „Casino ohne Sperrdatei“ darf somit nicht als Hinweis auf ein Konto ohne persönliche Kontrolle verstanden werden. Auch wenn keine Spielsperre vorliegt, bleibt die Identitätsprüfung erforderlich. Das Konto ist einer konkreten Person zugeordnet und nicht frei übertragbar.

Welche Daten im Konto zusammenpassen müssen

Für einen reibungslosen Ablauf müssen die zentralen Angaben konsistent sein:

Diese Vorgaben sind keine technische Nebensache. Das Spielerkonto bildet die Verbindung zwischen Identität, Guthaben und Zahlungsverkehr. Wenn diese Verbindung nicht eindeutig ist, kann der Betreiber die Herkunft oder den Empfänger des Geldes nicht zuverlässig zuordnen.

Ein Konto auf den Namen einer Person und eine Auszahlung auf das Privatkonto einer anderen Person passen deshalb nicht zusammen. Dasselbe gilt für die Nutzung fremder Bankkarten, fremder Konten oder Zahlungswege, die nicht auf den registrierten Spieler lauten. Die Namensübereinstimmung schützt zugleich die Nachvollziehbarkeit des Zahlungsablaufs.

CHF als Kontowährung

Bei ESBK-Casinos wird das Spielerkonto durchgängig in Schweizer Franken geführt. Das betrifft die Darstellung des Guthabens ebenso wie Einzahlungen, Einsätze und Auszahlungen. Für dich bedeutet das: Das Konto verwendet keine wechselnde interne Spielwährung, wenn du bei einem bewilligten Schweizer Online-Casino spielst.

Die CHF-Kontoführung macht den Ablauf klarer. Eine Einzahlung wird als CHF-Betrag dem Spielerkonto gutgeschrieben. Das vorhandene Guthaben und die spätere Auszahlung werden ebenfalls in CHF ausgewiesen. Bei einem ausländischen Zahlungsmittel oder einer Karte können zwar seitens des Finanzdienstleisters zusätzliche Umrechnungen stattfinden; die Kontowährung des Schweizer Casinos bleibt davon getrennt.

Gerade bei der Kontrolle des Kontostands solltest du deshalb zwischen zwei Ebenen unterscheiden:

  1. Das Online-Casino führt das Spielerkonto in CHF.
  2. Die Bank oder der Kartenanbieter kann eine Zahlung nach eigenen Bedingungen bearbeiten.

Eine mögliche Prüfung durch den Kartenanbieter betrifft also nicht die Kontowährung und ersetzt auch nicht die Identitätsprüfung des Casinos.

Einzahlung: vom Zahlungsmittel zum Spielguthaben

Für Einzahlungen stehen bei ESBK-Casinos die in der Schweiz üblichen Zahlungswege zur Verfügung. Zu den Standard-Zahlungsmethoden gehören TWINT, PostFinance, Kreditkarten und Banküberweisungen. Seriöse Casinos bieten unter anderem Twint, Kreditkarte oder Banküberweisung an.

Der Ablauf lässt sich technisch in einzelne Schritte zerlegen:

Entscheidend ist dabei nicht nur, ob eine Methode auf der Website angezeigt wird. Entscheidend ist, ob sie zum persönlichen Konto und zum Namen des Spielers passt. Eine Einzahlung über das Zahlungsmittel einer anderen Person durchbricht diese Zuordnung. Deshalb müssen Ein- und Auszahlungen auf denselben Namen laufen.

Bei einer Kreditkarte können zwei Prüfstellen beteiligt sein. Das Casino führt den KYC-Prozess für das Spielerkonto durch. Der Kartenanbieter kann zusätzlich eine interne Prüfung der Kartenzahlung vornehmen. Beide Vorgänge verfolgen unterschiedliche Ziele und dürfen nicht miteinander vermischt werden.

Auszahlung auf ein eigenes Schweizer Konto

Die Auszahlung folgt nicht einfach dem umgekehrten Weg jeder beliebigen Einzahlung. Sie ist an ein eigenes Schweizer Bank- oder PostFinance-Privatkonto gebunden. Der Empfänger muss also der registrierte Spieler selbst sein.

Damit wird der Zahlungsablauf eindeutig:

Ein Konto eines Freundes, einer Partnerin, eines Familienmitglieds oder eines Unternehmens erfüllt diese Vorgabe nicht, wenn das Spielerkonto auf eine andere Privatperson lautet. Auch eine Auszahlung auf ein Konto, das zwar erreichbar ist, aber nicht dem registrierten Spieler gehört, passt nicht zum vorgesehenen Ablauf.

Die Beschränkung auf ein eigenes Schweizer Bank- oder PostFinance-Privatkonto verhindert, dass das Spielerkonto als Durchgangsstelle für fremde Gelder verwendet wird. Gleichzeitig kann der Betreiber die Auszahlung dem zuvor geprüften Kontoinhaber zuordnen. Die Identitätsprüfung endet somit nicht zwingend mit der Kontoeröffnung; auch bei Zahlungsbewegungen muss die Zuordnung weiterhin stimmen.

Warum „ohne Sperrdatei“ keine anonyme Nutzung bedeutet

Die Formulierung kann den falschen Eindruck erwecken, ein Anbieter verzichte auf persönliche Daten oder Kontrollen. Bei einem legalen Schweizer Online-Casino ist das Gegenteil der Fall: Das Konto ist personenbezogen, die Kontowährung ist festgelegt und die Zahlungswege sind kontrolliert.

Drei Punkte machen den Unterschied:

Erstens: Das Casino identifiziert den Kontoinhaber im KYC-Prozess. Es prüft die Identität, nicht die Kreditwürdigkeit.

Identitätsprüfung Der KYC-Prozess dient der eindeutigen Feststellung deiner Identität und ist bei jedem legalen Schweizer Online-Casino ein obligatorischer Bestandteil der Registrierung.

Zweitens: Das Spielerkonto wird in CHF geführt. Guthaben, Einzahlungen und Auszahlungen werden dem persönlichen Konto zugeordnet.

Drittens: Die Auszahlung darf nur auf ein eigenes Schweizer Bank- oder PostFinance-Privatkonto erfolgen. Ein- und Auszahlungen müssen auf denselben Namen laufen.

Daraus folgt: Auch ein Spieler, der nicht in einer Spielsperrdatei geführt wird, nutzt kein anonymes Konto. Die fehlende Sperre ist lediglich eine Voraussetzung dafür, dass der Betreiber das Spielerkonto nicht aus diesem Grund blockiert. Sie hebt weder die Identitätsprüfung noch die Regeln für den Zahlungsverkehr auf.

Woran du den Ablauf vor der Einzahlung erkennst

Vor einer Einzahlung solltest du im persönlichen Konto prüfen, ob die erforderlichen Angaben vollständig und korrekt sind. Besonders wichtig sind der eigene Name, die verwendete Zahlungsmethode und das Schweizer Privatkonto für eine spätere Auszahlung. Weichen diese Daten voneinander ab, entsteht das Problem bereits vor der eigentlichen Auszahlung.

Achte außerdem darauf, dass die Zahlungsmethode tatsächlich für das Schweizer Konto angeboten wird. Bei ESBK-Casinos gehören TWINT, PostFinance, Kreditkarten und Banküberweisungen zu den Standardwegen. Das bedeutet nicht, dass jede Methode in jedem einzelnen Konto identisch verfügbar sein muss. Die konkrete Anzeige im Konto ist maßgeblich.

Wenn eine Website dagegen mit einem anonymen Konto wirbt oder fremde Zahlungsdaten als unproblematisch darstellt, passt diese Darstellung nicht zum technischen Ablauf eines bewilligten Schweizer Online-Casinos. Ein Angebot ohne Schweizer Bewilligung schließt zudem den Schweizer Verbraucherschutz aus. Das Spielen bei nicht bewilligten Anbietern erfolgt auf eigene Gefahr. DNS-Block oder ausländische Lizenz ändern an der Legalität eines solchen Angebots nichts.

Für die praktische Kontrolle zählt daher eine einfache Reihenfolge: persönliche Registrierung, KYC-Prozess, CHF-Konto, Zahlung im eigenen Namen und Auszahlung auf das eigene Schweizer Privatkonto. So lässt sich nachvollziehen, wie ein legales Schweizer Online-Casino das Konto technisch mit der Identität und dem Zahlungsverkehr verbindet.

Check vor der Registrierung

  • Ist die ESBK-Konzessionsnummer auf der Website ersichtlich?
  • Stimmt der Betreiber mit der offiziellen ESBK-Liste überein?
  • Sind die Angaben zu Adresse und Registrierungsnummer verifizierbar?
  • Ist das Angebot für Spieler ab 18 Jahren gekennzeichnet?

Online-Casinos ohne OASIS-Sperrdatei: Schweizer Regeln, Limits und Spielerschutz

Der Begriff OASIS-Sperrdatei gehört zum deutschen Glücksspielrecht. Für ein Schweizer Online-Casino ist nicht diese deutsche Datenbank entscheidend, sondern die schweizerische Sperrdatei der konzessionierten Spielbanken. Deshalb beschreibt die Formulierung „Online-Casinos ohne OASIS-Sperrdatei“ nicht zuverlässig den rechtlichen Status eines Angebots in der Schweiz. Maßgeblich ist, ob das Casino über die erforderliche Konzessionserweiterung und die Bewilligung der Eidgenössischen Spielbankenkommission (ESBK) verfügt.

Ein bewilligtes Schweizer Online-Casino darf eine Spielsperre nicht dadurch umgehen, dass es eine andere Datenbank verwendet oder auf eine ausländische Lizenz verweist. Die zentrale Sperrdatei muss bei der Anmeldung abgefragt werden. Zusätzlich gelten die Schutzmaßnahmen des bewilligten Sozialkonzepts. Dazu gehören Information, Früherkennung, Selbstkontrolle und Spielbeschränkungen.

OASIS und die schweizerische Sperrdatei sind nicht dasselbe

OASIS ist keine allgemeine Bezeichnung für jede Spielsperre. Der Ausdruck bezeichnet eine deutsche Sperrdatei. Für Schweizer Spielbanken ist dagegen die schweizerische nationale Spielsperre relevant. Sie gilt bei allen konzessionierten Spielbanken, sowohl online als auch landbasiert.

Damit ist die Frage nicht, ob ein Casino „ohne OASIS“ arbeitet. Entscheidend ist vielmehr:

Eine Website, die lediglich behauptet, keine OASIS-Abfrage vorzunehmen, liefert daher keinen Beleg für eine erlaubte Nutzung. Ebenso wenig macht die Bezeichnung „OASIS-frei“ ein nicht bewilligtes Angebot zu einem Schweizer Online-Casino.

Welche Limits in der Schweiz tatsächlich gelten

In der Schweiz gibt es kein einheitliches gesetzliches Einzahlungs- oder Einsatzlimit, das für alle Online-Casinos identisch wäre. Auch ein gesetzliches CHF-Einsatzlimit pro Spin existiert nicht. Die konkrete Ausgestaltung der Grenzen ergibt sich daher nicht aus einer allgemein geltenden Zahl für jede Spielrunde.

Spielerseitige Einzahlungs-, Verlust- und Session-Limits erfüllen unterschiedliche Funktionen:

Limit Wirkung
Einzahlungslimit Begrenzt die Einzahlungen innerhalb einer vom Spieler gewählten Periode
Verlustlimit Blockiert das Spiel, sobald die festgelegte Verlustgrenze erreicht ist
Einsatzlimit Beschränkt den möglichen Einsatz pro Spin oder Spielrunde, abhängig vom Betreiber
Session-Limit Begrenzt die Dauer oder den Umfang einer Spielsitzung, soweit der Betreiber diese Funktion anbietet

Die Tabelle beschreibt keine einheitlichen Schweizer Standardwerte. Sie zeigt, welche Arten von Begrenzungen voneinander zu unterscheiden sind. Prüfe im Spielerkonto, welche Einstellung du tatsächlich aktivierst und auf welchen Zeitraum sie sich bezieht.

Einzahlungslimits selbst festlegen

Bei Schweizer Online-Casinos können Spieler im Konto tägliche, wöchentliche oder monatliche Einzahlungslimits festlegen. Die Auswahl betrifft also nicht nur den Betrag, sondern auch die Periode, in der die Grenze gilt.

Das Einzahlungslimit wirkt auf neue Einzahlungen. Es ist nicht dasselbe wie ein Verlustlimit. Wenn du Geld einzahlst und anschließend einen Teil davon verspielt hast, beschreibt das Einzahlungslimit weiterhin die zulässigen Einzahlungen innerhalb der gewählten Periode. Es sagt nicht automatisch aus, wie hoch dein möglicher Verlust sein darf.

Vor dem Speichern solltest du deshalb kontrollieren:

Nicht jede technische Einzelheit ist in den allgemeinen Marktregeln einheitlich festgelegt. Entscheidend ist, dass du die konkrete Anzeige des bewilligten Casinos liest und nicht verschiedene Limitarten gleichsetzt.

Verlustlimits blockieren das Spiel

Ein selbst gesetztes Verlustlimit hat eine andere technische Wirkung als ein Einzahlungslimit. Wird die festgelegte Verlustgrenze erreicht, blockiert das Limit das Spiel. Die Sperre bleibt bestehen, bis du das Limit manuell anhebst oder die festgelegte Periode abläuft.

Diese Funktion verhindert, dass eine bereits erreichte persönliche Verlustgrenze durch einen weiteren Einsatz unmittelbar überschritten wird. Sie ist deshalb nicht bloß eine Information über dein Spielverhalten, sondern eine aktive Spielbeschränkung.

Achte auf die genaue Bezeichnung im Konto. Ein Verlustlimit kann sich auf das Spiel beziehen, während ein Einzahlungslimit den Geldtransfer auf das Spielerkonto begrenzt. Beide Einstellungen können nebeneinander bestehen und unterschiedliche Situationen auslösen. Wer nur die Einzahlung begrenzt, setzt damit nicht automatisch eine Verlustgrenze. Wer nur ein Verlustlimit aktiviert, beschränkt damit nicht automatisch jede neue Einzahlung außerhalb der Spielsituation.

Häufige Fragen

Die Bezeichnung ist irreführend für die Schweiz. Entscheidend ist nicht die Abwesenheit von OASIS, sondern ob das Casino die schweizerische Sperrdatei abfragt und eine ESBK-Bewilligung besitzt.

Kann ich meine Sperre bei der ESBK aufheben?

Nein, die ESBK ist die Aufsichtsbehörde, aber nicht die Stelle für individuelle Aufhebungsanträge. Diese müssen bei der zuständigen Spielbank gestellt werden.

Warum muss ich ein eigenes Konto für Auszahlungen nutzen?

Um die Identität des Spielers und die Nachvollziehbarkeit des Zahlungsverkehrs sicherzustellen, müssen Ein- und Auszahlungen zwingend auf denselben Namen laufen.

Einsatzlimits sind betreiberspezifisch

Ein Einsatzlimit pro Spin oder Spielrunde ist in der Schweiz nicht durch ein einheitliches gesetzliches CHF-Limit vorgegeben. Solche Limits sind betreiberspezifisch und Bestandteil des bewilligten Sozialkonzepts.

Das bedeutet: Die verfügbaren Einstellungen können sich zwischen konzessionierten Online-Casinos unterscheiden. Ein Betreiber kann Einsatzgrenzen für bestimmte Spiele oder Spielarten vorsehen. Diese Grenzen sind von den spielerseitigen Einzahlungs- und Verlustlimits zu trennen.

Ein Beispiel ohne Geldbetrag verdeutlicht den Unterschied: Ein Spin kann durch ein Einsatzlimit begrenzt sein, während dein persönliches Verlustlimit zusätzlich festlegt, wann das Spiel insgesamt blockiert wird. Das eine betrifft die einzelne Spielrunde, das andere die kumulierte Verlustsituation innerhalb der festgelegten Periode.

Wenn du ein Casino vergleichst, solltest du deshalb nicht nur nach einem angeblichen „Casino ohne Limit“ suchen. Eine solche Bezeichnung erklärt nicht, welches Limit gemeint ist. Prüfe stattdessen, ob das Konto Einstellungen für Einzahlungen, Verluste und Einsätze anbietet und wie diese Funktionen im jeweiligen Spiel umgesetzt werden.

Das Sozialkonzept ist verpflichtend

Bewilligte Spielbanken müssen ein Sozialkonzept umsetzen. Es umfasst Information, Früherkennung, Selbstkontrolle und Spielbeschränkungen. Diese Elemente gehören zum regulatorischen Rahmen eines Schweizer Online-Casinos und sind nicht davon abhängig, ob eine Website den Begriff OASIS verwendet.

Information bedeutet, dass das Casino Hinweise zu den Spielbedingungen und zu den verfügbaren Schutzmaßnahmen bereitstellen muss. Dazu gehören auch Informationen über Limits und Möglichkeiten zur Selbstkontrolle.

Früherkennung zielt darauf, problematische Entwicklungen im Spielverhalten zu erkennen. Das Casino betrachtet dafür relevante Anzeichen im Rahmen seines Sozialkonzepts. Die Früherkennung ist keine Kreditwürdigkeitsprüfung und ersetzt auch nicht deine eigene Entscheidung, ein Limit zu setzen.

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Selbstkontrolle gibt dir Werkzeuge, mit denen du dein Spielverhalten begrenzen kannst. Dazu gehören die im Konto festlegbaren Einzahlungs- und Verlustlimits. Die technische Funktion ist nur dann sinnvoll, wenn du die Grenze vor dem Spiel bewusst auswählst und ihre Wirkung verstehst.

Spielbeschränkungen können als betreiberseitige Maßnahmen hinzukommen. Dazu zählen auch Einsatzlimits pro Spin oder Spielrunde, soweit sie Bestandteil des bewilligten Sozialkonzepts sind.

DNS-Block und ausländische Lizenz

Ausländische Anbieter ohne Schweizer Lizenz sind in der Schweiz nicht erlaubt und werden technisch gesperrt. Ein DNS-Block ist eine technische Zugangssperre. Er verändert nicht die rechtliche Einordnung des Angebots.

Die Umgehung eines DNS-Blocks macht ein ausländisches Casino nicht zu einem bewilligten Schweizer Online-Casino. Auch eine Lizenz aus Malta oder Curaçao ersetzt keine ESBK-Lizenz. Deshalb solltest du technische Erreichbarkeit nicht mit Legalität verwechseln.

Das gilt auch für die Schutzmaßnahmen: Eine ausländische Website kann eigene Limits oder eine eigene Sperrdatei anbieten. Daraus folgt jedoch nicht, dass sie die Schweizer Regeln erfüllt. Das Spielen bei nicht bewilligten Anbietern erfolgt auf eigene Gefahr, schließt den Schweizer Verbraucherschutz aus und bietet nicht dieselbe regulatorische Grundlage wie ein bewilligtes Schweizer Casino.

Für die Prüfung eines Angebots zählt daher nicht die Aussage „ohne OASIS-Sperrdatei“, sondern die Schweizer Bewilligung. Stelle sicher, dass das Casino in der offiziellen ESBK-Liste steht und die verlangten Angaben zum Betreiber, zur Organisation, zur Adresse und zur Registrierungsnummer auf der Website auffindbar sind. An der technischen Bezeichnung einer Sperrdatei lässt sich die Schweizer Legalität nicht ablesen.

Welche Zahlungsmethoden gibt es bei Schweizer Online-Casinos ohne Limit?

Du kannst bei bewilligten Schweizer Online-Casinos in der Regel TWINT, PostFinance, Kreditkarten oder Banküberweisungen nutzen. Auszahlungen erfolgen nur auf dein eigenes Schweizer Bank- oder PostFinance-Privatkonto.

Welche Anbieter sind auf dem Schweizer Markt zugelassen?

Zugelassen sind nur Online-Casinos mit einer Konzessionserweiterung einer bestehenden Schweizer Spielbank-Konzession und einer Spiele-Bewilligung der ESBK. Ausländische Anbieter ohne ESBK-Lizenz sind in der Schweiz nicht bewilligt.

Welche Zahlungsmethode ist am sichersten ohne Schufa?

Bei der Kontoeröffnung prüft das Casino vor allem deine Identität, nicht deine Kreditwürdigkeit. Als etablierte Zahlungsmethoden gelten TWINT, PostFinance und Banküberweisung; bei Kreditkarten kann zusätzlich eine Prüfung durch den Kartenanbieter erfolgen.

Müssen Sie Steuern auf Ihre Gewinne zahlen?

Bei bewilligten Schweizer Online-Casinos gelten die dafür vorgesehenen Schweizer Regeln. Gewinne bei nicht bewilligten Offshore-Anbietern sind dagegen ab dem ersten Franken vollständig steuerpflichtig.

Wie kann man sich selbst schützen?

Du kannst tägliche, wöchentliche oder monatliche Einzahlungslimits sowie Verlust- und Einsatzlimits festlegen. Zusätzlich bieten bewilligte Casinos Selbstsperren und weitere Spielbeschränkungen an; bei Problemen erreichst du die kostenlose, anonyme SOS-Spielsucht-Hotline unter 0800 040 080.

Spielerschutz

Erstellt von der Redaktion von „Casino Ohne Lizenz“.

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